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Willkommen in unserem Dojo!
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- Veröffentlicht am Dienstag, 13. September 2011 17:10
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Dojokun
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- Veröffentlicht am Dienstag, 13. September 2011 17:09
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Karate-Do ist meine Übung auf dem Weg
Als Schüler-in des Shudokan-Ryu Karate-Do lebe und erforsche ich diesen Weg der alltäglichen Übung wachsam und neugierig, um meine körperlichen, geistigen und seelischen Möglichkeiten zu entfalten, sie sorgsam zu pflegen und ihren harmonischen Einklang zu fördern. Dabei sollen mich leiten und erfüllen:
- Achtung vor dem, was ich selbst bin
- Ehrfurcht vor allem Leben
- Liebe und Vergebung
- Dienen und Teilen
- Demut und Geduld
Ich lebe und handele im Geist des Friedens
das Wissen und Können, das ich mir während des Studiums des Karate-Do aneigne, verspreche ich nicht für eigennützige Zwecke zu mißbrauchen. Ich verzichte auf Gewalt! Nur im äußersten Notfall setze ich Karate zum Schutz von Hilfsbedürftigen oder zur Selbstverteidigung ein. Ich kämpfe nicht mehr gegen ... , ich setze mich mutig auseinander mit ... und setze mich entschieden ein für ... !
Freiheit und Frieden erwachsen aus meinem Mut zur Wahrheit
Mein Mut zur wahrhaftigen und hinnehmenden Achtsamkeit im nur-Hier-und-Jetzt, befreit mich von meiner Ich-Verhaftung und öffnet mir Herz und Geist für das leere GewahrSein, - für mein Wahres-Selbst.
Ein Bild zu unseren Leitgedanken und die Frage:
In einer weiten Landschaft liegt ein Fluss. Er strömt von Horizont zu Horizont.
Dieser Fluss entspringt einer Quelle und ergießt sich ins Meer.
Auf dem Fluss schwimmen verschiedene Boote: große, kleine, offene, geschlossene, bewaffnete, friedliche, ...
Zwischen den Booten springt ruhelos und angestrengt eine kleine Person hin und her.
Diese Person bleibt in keinem der Boote sehr lange - sie springt und springt.
Der Fluss, der all diese Boote trägt, ist das "Wahre-Selbst", - die Boote sind
Empfindungen, Wahrnehmungen, Gefühle, Gedanken, Absichten, Ziele, Erwartungen, Verhaftungen, ...
Die Boote schwimmen auf dem Fluss, gehören zu ihm, sind aber nicht der Fluss.
Die kleine Person ist unser "Ich". Die Quelle und das Meer sind "die Macht, die größer ist als ich selbst", sind das "GÖTTLICHE", sind das "ABSOLUTE GEHEIMNIS", dass das "Wahre-Selbst" hervorbringt, trägt und in seine wesentliche Dynamik bringt.
Immer fährt unser "Ich" in einem der Boote; es ist sehr wasserscheu und hat Angst davor, ertrinken zu müssen, wenn es die vertrauten Boote verlässt und in den Fluss springt. "Öffnen von Herz und Geist für das leere GewahrSein, - für mein Wahres-Selbst" heißt: mutig aussteigen aus dem vermeintlich sicheren Boot, in den Fluss springen und sich dem Fluss überlassen, fließen als der Fluss, der man immer schon war, nur-Hier-und-Jetzt ist, immer sein wird, - von der Quelle zum Meer.
Und nun, - frage und erforsche bei Tag und bei Nacht, - bei allem was Du tust und lässt:
Wer bin ich, - nicht?? Wer ist es, der eigentlich sieht, hört, riecht, schmeckt, berührt, fühlt, denkt will, redet und handelt ??
Was ist mein ureigentliches Wesen, - mein "Wahres-Selbst"??
Impressum & Anfahrt
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- Veröffentlicht am Dienstag, 13. September 2011 17:08
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Chinesische Ursprünge
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- Veröffentlicht am Dienstag, 13. September 2011 17:09
- Geschrieben von shudokan
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Frühe Kampftechniken
Der erste schriftliche Hinweis auf eine chinesische Kampfmethode geht in das Jahr 2600 v. Chr. zurück und stammt von dem legendären gelben Kaiser Huangdi, der eine gewonnene Schlacht dem Jiaodi zuschreibt, allerdings bleibt unklar, um welche Art der Kampfkunst es sich bei dem Jiaodi handelt. Die Überlieferungen von kämpferischen Techniken aus dem alten China beschäftigen sich zumeist mit einer Art des Ringens, dem Xiangpu, das sich später in Techniken des Kampfes mit der Faust und des Ringens teilte und zur Ausbildung von Soldaten benutzt wurde. Während sich im Militär hauptsächlich die körperliche Kampfkunst entwickelte, entstand in den religiösen Strömungen des Daoismus eine philosophische Richtung, die die Kampfkünste bald ergänzen sollte. Auch der Buddhismus sorgte ab dem 6. Jh. n. Chr. für eine stark esoterische Prägung.
Die daoistischen Elemente
Im Daoismus wurde schon früh die Arbeit mit der vitalen Energie (chin. Qi) kultiviert, um die Lebenskraft zu stärken und sich so ein langes Leben zu ermöglichen. Auch die Wurzel der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) beruhen auf der daoistischen Philosophie des Dao, Ying und Yang und der Lehre der fünf Elemente. Die TCM reicht weit in das 2. Jahrtausend v. Chr. zurück und beschäftigt sich mit der Kräuterheilkunde und der Akupunktur, um Blockaden in den Leitbahnen zu lösen und somit den Qi-Fluss in den Leitbahnen zu regulieren. So fremd diese Begriffe heute für uns klingen mögen, damals konnte mit ihnen jedes Kind etwas anfangen. Die Lehre vom Qi und die Arbeit damit, war für die damaligen Menschen so selbstverständlich, wie es die Lehre des Christentums heute bei uns in Europa ist.
Die Kultivierung der vitalen Energie (Qi-gong) mittels Atmung, vitalpunktstimulierender Gymnastik und Diät reicht bis in das zweite Jahrtausend vor Christus zurück und wurde seitdem beständig verfeinert: Die chinesische Gesundheitsgymnastik der „Kunst der fünf Tiere“ (Wuqinxi) wurde von dem chinesischen Arzt Hua Tuo (190 – 265 n. Chr.) gegründet und bildet auch heute noch die Grundlage der bewegungstherapeutischen Prinzipien innerhalb der TCM. Zu diesem Zweck studierte Hua Tuo die Bewegungen von Tiger, Vogel, Hirsch, Bär und Affe und verband sie mit dem bestehendem, zweitausend Jahre alten System. Heraus kam eine Gymnastik, die, so Hua Tuo, den Körper nicht bis zur Erschöpfung fordert, sondern dazu bestimmt ist, den schlechten Geist aus dem Körper zu vertreiben, den Blutkreislauf zu fördern und Leiden zu verhüten. Hua Tuo wörtlich: „Die Türschwelle, die regelmäßig entsprechend ihrer Bestimmung benutzt wird, wird niemals vermodern. Genauso ist es mit dem menschlichen Körper. Ich habe mein eigenes Übungssystem, das den Namen trägt 'Kunst der fünf Tiere'. In ihm werden die Bewegungen des Tigers, des Hirsches, des Bären, des Affen und des Vogels verwendet. Dieses System heilt Krankheiten, kräftigt die Beine und erhält für lange Zeit die Gesundheit. Es besteht aus Sprüngen, Beugungen, Schwüngen, Kriechen, Drehungen und Muskelkontraktionen durch Anspannung.“
Einige bestimmte Formen des Daoismus, die, die Unsterblichkeit zum Ziel hatten, fast man unter dem Begriff „religiöser Daoismus“ zusammen. Sie benutzeten Übungen, die auf Meditation, sexuellen und alchimistischen Praktiken, sowie Gymnastik und Atemübungen, beruhten. Die Philosophie des Laozi (auch Laotse, 4 Jh. V. Chr.) bildete die Grundlage des religiösen Daoismus, der sich schnell mit dem bestehendem daoistischen Volkskult verband und so eine große Verbreitung fand. Da die religiösen Daoisten an eine Insel im Osten glaubten, wo der Pilz der Unsterblichkeit wachsen sollte, schickten sie ein Vielzahl an Expeditionen los, um nach ihm zu suchen. Einiges spricht dafür, dass ein paar dieser Expeditionen bei Ihrer Suche nach Okinawa gelangt sind und dort schon früh daoistisches Gedankengut verbreitet haben, was bei der späteren Integration der chinesischen Kampfkünste in das bestehende Te noch einmal wichtig werden sollte.
Wann genau es zu der Verschmelzung der vorhandenen militärischen Kampfkünste mit dem Daoismus gekommen ist, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen. Die daoistischen Kampfkunstexperten erweiterten die „Kunst der Fünf Tiere“ um kämpferische und taktische Prinzipien der jeweiligen Tiere. Diese Bewegungsformen bilden die Grundlage für die heutigen Kata.
Es kam also zu einer Verbindung der körperlichen Kampfkunst, der esoterischen Lehre des Daoismus und dem Wissen der chinesischen Medizin. Hier wird die Grundlage der inneren Systeme der chinesischen Kampfkünste gesehen.
Die buddhistischen Einflüsse
Ungefähr im 6. Jh. n. Chr. gelangten mehrer indische Mönche in das damalige China, um den Zen- (chin. Chan) Buddhismus zu verbreiten. Einer dieser Mönche mit Namen Damo oder auch Bodhidharma, so die Legende, kam in das Kloster von Shaolin, um dort zu lehren. Er brachte die Kunst des Vajramushti, eine Kampfkunst, die ca. im 11. Jh. v. Chr. in Indien entstand, mit. Diese Mönch lehrte seine Schüler, dass Körper und Geist untrennbar miteinander verbunden sind und deren Einheit zur Erlangung der Erleuchtung gestärkt werden müsse. Zu diesem Zweck entwickelte er verschiedene Übungen, die zum einen den Körper stärkten und beweglicher machten (Yijinjing) und zum anderen das Qi-gong und die Meditation miteinander verbanden (Xisuijing). Hierbei wurde er mit Sicherheit von dem bestehenden daoistischen System beeinflusst. Schon sehr bald zeigte sich, dass die Mönche durch ihre Meditation und ihre Übungen anderen Menschen in Bezug auf Stärke, innerer Energie und Intuition überlegen waren. In gefährlichen Zeiten wie damals wurden ganz selbstverständlich auch Kampftechniken in die Übungen integriert, da man auf den damaligen Strassen nicht sicher war, Überfälle und Mord waren an der Tagesordnung. So kam es, dass die kämpferischen Aspekte der Übungen betont wurden und es entstand eine Kombination aus Qi-gong und Kampfübungen, die unter dem Namen „18 Hände der Buddha Schüler“ (Shiba Luohanshou) bekannt wurde und die als die Grundlage der äußeren Systeme der chinesischen Kampfkünste gesehen wird. Es kam also zu einer Kombination aus Meditation, Qi-gong und Kampftechniken. Der neue Aspekt war der, dass man jetzt nicht nur versuchte positive Energie im eigenen Körper zu akkumulieren, sondern auch negative Energie auf den Gegner zu übertragen. Gleichzeitig wurden zu dieser Zeit die ersten Regeln für Kampfkunstübende erstellt, die sich mit der geistigen Haltung und Entwicklung des Übenden befasste. Das Prinzip dieser Regeln hat sich bis heute in den traditionellen Karateschulen als Dojokun erhalten.
Chinesische Medizin
Im 16 Jh. wurde ein junger Mönch, ein Meister der Shiba Luohanshou, Zeuge, wie ein alter Mann einen Angreifer durch Druck einer bestimmten Körperstelle außer Gefecht setzte. Dieser alte Mann war ein chinesischer Arzt, der sein Wissen um die negative Stimulierung der Vitalpunkte zur Selbstverteidigung einsetzte. Beeindruckt von diesem Können, sprach der Mönch den Arzt an und gemeinsam entwickelten sie, zusammen mit einem weiteren Kampfkunstexperten, ein neues System, dass aus Techniken der Shiba Luohanshou, Elementen des „Spiel der fünf Tiere“, Halte- und Kontrollübungen (Qinna) und den Übungen der klebenden Hände (Tuishou, bzw. Kakie), die Kontroll-, Greif- und Schlagtechniken zu Vitalpunkten beinhalteten, bestand. So entstanden 170 Techniken, die nach verschiedenen Tieren eingeteilt wurden.
Obwohl dies alles nur eine sagenhafte Erzählung ist, für die die geschichtlichen Beweise fehlen, könnte es sich doch so, oder so ähnlich abgespielt haben, da die früheren Meister der Kampfkünste in den Klöstern eine umfassende Ausbildung erhielten, die auch die traditionelle chinesische Medizin beinhaltete. Fest steht lediglich, dass die Prinzipien der Akupunktur und Akupressur in die chinensischen Kampfkünste integriert wurden.
Im Laufe der Zeit kam es dann zu einer Aufsplittung in eine große Vielzahl weiterer Stile und Auffassungen, wobei für die Entwicklung des Karate wichtig zu wissen ist, dass sowohl die daoistische Richtung, über das Xingchiyuan, als auch die buddhistische Richtung, über das Baihequan, Einfluss auf die Entwicklung auf Okinawa genommen haben, wobei mit Sicherheit auch die anderen chinesischen Stile, z.B. das Luohanquan (Arhat-Boxen), die von chinesische Gesandten nach Okinawa gebracht wurden, eine Rolle gespielt haben.
Anfänger
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- Veröffentlicht am Dienstag, 13. September 2011 17:08
- Geschrieben von shudokan
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Einsteiger sind bei uns jederzeit willkommen!
Mitzubringen sind nur lockere Kleidung, gute Laune und ein Alter zwischen 17 und 99 Jahren.
Das Training findet in unseren eigenen Räumen in der Sternstrasse 17 statt.
Für einen kleinen Rundgang durch unsere Schule, bei dem einige Begriffe und der Aufbau unseres Trainings erläutert werden, klicken sie bitte hier.
Der erste Monat ist kostenlos, da er als "Schnupperphase" dienen soll. Erst danach muss man sich entscheiden, ob man dabei bleiben will oder nicht. Ab dann erheben wir einen Mitgliedsbeitrag von 30,00 € für Schüler und Studenten und 40,00 € für Erwerbstätige. Rabatte sind möglich.
Falls noch Fragen offen sind, beantworten wir sie gerne unter
Tel.: 0251 6743630 oder privat: 0251 1420975 bzw. 0251 1337598
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